Funktionsweise einer Solaranlage

Die Kollektoren sammeln die Wärme und leiten sie an einen zentralen Wärmespeicher weiter, der sie effizient über längere Zeit speichern kann. Von dort wird sie gezielt an die verschiedenen Verbraucher (Heizung, Dusche, etc.) verteilt.

Scheint die Sonne nicht, so wird dem Speicher zunächst die vorhandene Wärme entzogen bis das Grundheizsystem einspringt und den Speicher wieder nachheizt.

Als Grundheizsystem sind Wärmepumpen, Öl- oder Gasbrennwertgeräte, wie auch Feststoffbrenner aller Art geeignet.

Warmwasser und Heizungsunterstützung -
bis 40% solarer Anteil

Die Solaranlage unterstützt die gesamte Wärmeversorgung des Hauses. Wärme fliesst sowohl in die Warmwasserversorgung wie auch zur Heizung.
Zusätzliche Abnehmer für Wärme, wie z.B. ein Schwimmbad oder die Waschmaschine, können ebenfalls angeschlossen werden.

Warmwasser - bis 80% solarer Anteil

Die Solaranlage hilft nur bei der Bereitung des Brauchwassers für Dusche, Spülbecken, etc. Die Heizung wird über das Grundheizsystem versogt. Im Sommer, wenn die Heizung nicht läuft, wird das Brauchwasser zu 100% solar erwärmt. Das Grundheizsystem springt dann nur bei längeren Phasen ohne Sonne ein.